21.09.2018 – Schwieriger Löscheinsatz bei Dachstuhlbrand in Vitis

© BFK Waidhofen an der Thaya / Stefan MayerEin Dachstuhlbrand in Vitis forderte in der Nacht auf Freitag 13 Feuerwehren. Das mehrgeschossige Wohnhaus wird gerade renoviert und stand kurz vor der Dacheindeckung. Für die Einsatzkräfte waren es schwierige Löscharbeiten, denn zum Ablöschen der Glutnester musste die Dachhaut geöffnet werden.

 

 

Kurz nach Mitternacht ging in der Landeswarnzentrale in Tulln der Notruf über den Brand ein. Beim Eintreffen der ersten Löschmannschaften stand der Dachstuhl in Vollbrand. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Sofort wurde von mehreren Seiten ein Löschangriff gestartet, zusätzlich wurde das Feuer mit Hilfe einer Drehleiter von oben bekämpft. Der Löscheinsatz zeigte rasch seine Wirkung und das Feuer konnte eingedämmt werden. Anschließend wurde mit einer Wärmebildkamera die Suche nach Glutnestern begonnen, denn es flammten immer wieder kleinere Feuerstellen auf. Die Atemschutztrupps mussten dazu mühevoll Teile der Dachhaut öffnen um die Brandstellen endgültig ablöschen zu können.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Im Einsatz standen 13 Feuerwehren mit 26 Fahrzeugen und insgesamt 142 Mitgliedern, das Rote Kreuz Waidhofen sowie die Polizei.

Update 26.09.2018, Brandursachenermittlung:

„Aufgrund der vorliegenden Spuren und Umstände kann festgehalten werden, dass im gegenständlichen Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit ein technischer Defekt im Bereich des Gefrierschrankes die brandursächliche Zündquelle darstellt“, berichtet ein Sachverständiger der Landesstelle für Brandverhütung NÖ.

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