Bezirk hat nun 110 Freiwillige Feuerwehren

Im Jänner 2026 fanden im Bezirk Waidhofen an der Thaya die Wahlen auf Feuerwehrebene statt. Insgesamt 110 Feuerwehren wählten ihr neues Kommando und stellten damit die organisatorischen Weichen für die kommenden fünf Jahre.

Die beiden Feuerwehren Liebnitz (Gemeinde Raabs an der Thaya) und Rohrbach (Gemeinde Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya) mussten sich aufgrund fehlender Nachwuchskräfte auflösen. Beide Wehren blickten auf jahrzehntelange, bedeutende Arbeit im Dienst der Allgemeinheit zurück. Ihre Mitglieder wurden überwiegend bereits in umliegende Feuerwehren eingegliedert.

Die Feuerwehr Liebnitz wurde 95 Jahre alt.

Die Feuerwehr Rohrbach wurde 98 Jahre alt.

Bezirksfeuerwehrkommandant Manfred Damberger betont sowohl die Wichtigkeit stabiler Führungsstrukturen als auch den Wert der gelebten Kameradschaft im Bezirk. Für die beiden aufgelösten Wehren fand er besonders wertschätzende Worte: „Ihr Wirken lebt weiter: In der Sicherheit unserer Bevölkerung, in den Strukturen unserer Organisation und im Geist der Kameradschaft, der bis heute spürbar ist.

Ein großes DANKE an alle ausgeschiedenen Funktionäre sowie die Anerkennung gegenüber jenen, die sich erneut oder erstmals zur Wahl gestellt haben. „Sie alle haben Verantwortung übernommen, Zeit geopfert und oft im Hintergrund dafür gesorgt, dass unsere Feuerwehren verlässlich funktionieren. Ihr Dienst war nicht selbstverständlich – er war wertvoll“, führt Damberger weiter aus.

Gleichzeitig blickt Damberger optimistisch in die Zukunft. Neben vielen bewährten Führungskräften konnten auch zahlreiche neue Mitglieder für verantwortungsvolle Funktionen gewonnen werden – ein starkes Zeichen für die Lebendigkeit des Ehrenamts.

Geschätzte Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr!

Der heutige Anlass gibt mir die Möglichkeit, innezuhalten, zurückzublicken und zugleich nach vorne zu schauen. Die Wahlen auf Feuerwehrebene im Jänner 2026 markierten nicht nur einen formalen Abschluss einer Funktionsperiode, sondern stehen sinnbildlich für Kontinuität, Verantwortung und gelebte Kameradschaft in unseren Feuerwehren.

Ein besonderer Moment dieses Rückblicks ist dem Dank gewidmet. Dank für die geleistete Arbeit über Generationen hinweg – insbesondere auch an jene zwei Feuerwehren (Liebnitz und Rohrbach), die sich auflösen mussten bzw. wollten. Ihr Wirken lebt weiter: In der Sicherheit unserer Bevölkerung, in den Strukturen unserer Organisation und im Geist der Kameradschaft, der bis heute spürbar ist. Diese Geschichte verdient meinen tiefen Respekt und meine Anerkennung.

Mein ausdrücklicher Dank gilt allen ausgeschiedenen Funktionären – auf Unterabschnittsebene ebenso wie in den einzelnen Feuerwehren, sei es im Kommando oder in der Verwaltung. Sie alle haben Verantwortung übernommen, Zeit geopfert und oft im Hintergrund dafür gesorgt, dass unsere Feuerwehren verlässlich funktionieren. Ihr Dienst war nicht selbstverständlich – er war wertvoll. Wertvoll für die Feuerwehr, wertvoll für die Gemeinschaft und vor allem wertvoll für die Sicherheit der Bevölkerung.

Gleichzeitig will ich mit Freude und Zuversicht nach vorne blicken. Ich darf die wiedergewählten Kommandanten, ihre Stellvertreter sowie die bestellten Verwalter herzlich „an Bord“ begrüßen. Ihre Wiederwahl ist ein Zeichen des Vertrauens und der Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit. Sie stehen für Erfahrung, Stabilität und Einsatzbereitschaft – Eigenschaften, die in unserer Organisation unverzichtbar sind.

Besonders erfreulich ist es auch festzustellen, dass sich neue Gesichter bereit erklärt haben, Verantwortung zu übernehmen. Menschen, die sich bewusst in den Dienst der Freiwilligkeit stellen, die Zeit, Engagement und Herzblut investieren wollen. Das ist alles andere als selbstverständlich und ein starkes Zeichen dafür, dass die Idee der Freiwilligen Feuerwehr lebt und Zukunft hat.

Die Feuerwehr ist mehr als eine Organisation. Sie ist eine Gemeinschaft über Generationen hinweg, getragen von Pflichtbewusstsein, Kameradschaft und dem festen Willen zu helfen – jederzeit und für jeden. Dafür gebührt euch allen größter Respekt.

Ich wünsche den neu gewählten und bestätigten Funktionären viel Erfolg, Zusammenhalt und eine glückliche Hand bei ihren Entscheidungen. Den ausgeschiedenen Kameradinnen und Kameraden danke ich nochmals aufrichtig für ihren Einsatz. Und allen gemeinsam wünsche ich, dass wir diesen Weg der Verantwortung und des Miteinanders weiterhin so engagiert und geschlossen gehen.

Für die bevorstehenden Wahlen am 22. Februar 2026 wünsche ich ALLEN, die auf Unterabschnitts-, Abschnitts- oder Bezirksebene kandidieren, viel Erfolg und ein kameradschaftliches Miteinander danach.

Ein herzliches Dankeschön – und ein kräftiges „Gut Wehr!“

Manfred Damberger, LFR
Bezirksfeuerwehrkommandant