Wahlen 2026
Im Jänner werden bei den Freiwilligen Feuerwehren der Feuerwehrkommandant und der 1. Stellvertreter neu gewählt.
Überblick über die Wahlen in den Feuerwehren im Bezirk Waidhofen an der Thaya
Wahlen am 4. Jänner

Wahlen am 3. Jänner


Die ersten Wahlen fanden am 2. Jänner statt



30 Jahre Feuerwehrgeschichte geprägt: Franz Piffl und sein Kommando ziehen beeindruckende Bilanz
Nach drei Jahrzehnten intensiver Führungsarbeit blickt das Kommando rund um Franz Piffl auf eine Ära zurück, die die Feuerwehrlandschaft der Region nachhaltig geprägt hat. Piffl war insgesamt 30 Jahre im Feuerwehrkommando, davon 25 Jahre als Unterabschnittskommandant, und führte gemeinsam mit seinen langjährigen Weggefährten Robert Zeindl, Wolfgang Schweitzer und Karl Schiessler die Feuerwehr durch zahlreiche Herausforderungen, Projekte und Reformen.
„Es war immer eine Ehre und Freude, Menschen in Gefahr helfen zu dürfen und gemeinsam mit unseren Mitgliedern etwas Wertvolles für die Allgemeinheit zu schaffen“, so Piffl. Sein Leitspruch: „Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude doppelte Freude.“
Fusionen als Meilensteine – ein gemeinsamer Weg für alle Mitglieder
Besonders prägend waren die Fusionen mit der Feuerwehr Liebenberg (im Jahr 2011) und der Feuerwehr Pfaffenschlag (im Jahr 2016). Das Ziel war klar: eine starke, moderne und vereinte Feuerwehr. „Wir wollten von Beginn an eine Feuerwehr sein, in der alle gleichwertig sind und ihre Stärken einbringen können“, betont Piffl. Gleichzeitig wurde eine junge Wettkampfgruppe aufgebaut, die seit einem Jahrzehnt erfolgreich ist und nun auch den Nachwuchs für das neue Kommando stellt.
Einsätze, die in Erinnerung bleiben
Die Liste der Einsatzhöhepunkte umfasst mehrere Hochwasserereignisse, einen Hausbrand in Diemschlag sowie einen spektakulären technischen Einsatz, bei dem ein LKW in der Trausmühle nahezu senkrecht in den Seebsbach stürzte.
Große Projekte erfolgreich umgesetzt
Unter der Führung des Kommandos wurden wichtige Investitionen realisiert, darunter:
- Bau des neuen Feuerwehrhauses
- Ankauf des KLF-A
- Anschaffung einer TS und eines Notstromaggregats
- zweimalige Erneuerung der Atemschutzgeräte
- umfassende Investitionen in Schutzbekleidung
„Der Mensch ist der wichtigste Faktor in der Feuerwehr – und derjenige, der am meisten geschützt werden muss“, erklärt Piffl.
Gemeinschaft gelebt – Veranstaltungen als Motor des Zusammenhalts
Neben dem Einsatzdienst prägte das Kommando das gesellschaftliche Leben der Region. Insgesamt wurden u. a. organisiert: 11 Faschingsgalas, 4 Feuerwehrbälle, mehrere Dorfwinterspiele, das Aroniafest, „Waldviertel spinnt total“ sowie vier große Sternwallfahrten.
Dank an Mitglieder, Bevölkerung und Partnerorganisationen
Am Ende ihrer Funktionsperiode bedankt sich das Kommando herzlich bei allen Feuerwehrmitgliedern, Ortsbewohnern sowie den übergeordneten Feuerwehrstrukturen (Landes-, Bezirks- und Abschnittsfeuerwehrkommando sowie bei den Unterabschnitten Aigen und Blumau) und der Gemeinde Ludweis-Aigen für die langjährige Unterstützung. „Und wir sind dankbar, dass in all den Jahren kein Mitglied oder Helfer verletzt wurde“, betont Franz Piffl.
Höchste Anerkennung von Bezirks- und Abschnittsebene
Bezirksfeuerwehrkommandant Manfred Damberger blickt auf die Zusammenarbeit zurück: „Franz Piffl war ein Kommandant und Funktionär mit Vorbildcharakter. Stets das Wesentliche in den Mittelpunkt gestellt, gepaart mit dem nötigen Humor zur richtigen Zeit. Kameradschaft, Loyalität und Freundschaft zeichnete die Zusammenarbeit aus. Ein aufrichtiges Danke dafür.“
Abschnittsfeuerwehrkommandant Michael Litschauer bedankt sich für seine langjährige Tätigkeit: „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich ebenfalls bei Franz Piffl für sein Engagement im Feuerwehrwesen zu bedanken. Franz war nicht nur einer der längstdienensten Feuerwehrkommandanten in unserem Abschnitt, sondern auch einer der längstdienensten Unterabschnittsfeuerwehrkommandanten. Für all seine Tätigkeiten, seine Loyalität und das Einbringen seiner Gedanken und besonders für seine persönliche Freundschaft die sich durch seine Feuerwehraktivitäten gebildet hat, möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken und ich bin mir sicher, er geht dem Feuerwehrwesen nicht gänzlich verloren, sondern wir werden noch viele gemeinsame Stunden bei der einen oder anderen Aktivität gemeinsam verbringen.“


